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Singvögel halten den Muskelrekord

12.07.2008
Příroda
Singvögel halten den Muskelrekord
Niemand kann schneller mit den Muskeln spielen: Forscher haben bei Singvögeln die blitzartigsten Bewegungen aller Wirbeltiere gemessen. Ein menschliches Augenzwinkern scheint im direkten Vergleich wie in Zeitlupe abzulaufen.

San Francisco - Die Lieder von Singvögeln sind nicht nur schön anzuhören, sondern auch rein physikalisch faszinierend: In manchmal unerhört schneller Folge schießen die Töne aus den Schnäbeln der Tiere hervor. Forscher haben jetzt gemessen, wie schnell die Vögel ihre Stimmmuskulatur bewegen, um ihre Melodien singen zu können. Das Ergebnis ist ein Rekord: Die Vögel können ihre Muskeln hundertmal schneller kontrahieren, als ein Mensch mit dem Auge zwinkern kann, schreibt das Team um Coen Elemans von der University of Utah in Salt Lake City im Online-Fachmagazin "PLoS ONE".

Die Wissenschaftler fanden die superschnellen Muskeln, die für die Lautbildung verantwortlich sind, bei Staren und bei Zebrafinken. Doch sie vermuten, dass derart schnelle Muskeln bei allen Singvögeln vorkommen.

Coen und seine Kollegen maßen die Muskelaktivität bei singenden Vögeln und anschließend an isolierten Muskeln im Labor. Dabei stellten sie fest, dass sich die Stimmmuskeln, die bei Vögeln Syrinxringe heißen, innerhalb von nur drei bis vier Millisekunden zusammenziehen und wieder entspannen. Im Vergleich dazu braucht der Mensch bei seiner schnellsten Muskelbewegung - dem Zwinkern - 300 bis 400 Millisekunden. Die Vögel können so die Lautstärke und Frequenz ihrer Töne schneller ändern, als sich jeder gewöhnliche Wirbeltiermuskel zusammenziehen kann.

Die Stimmmuskeln der Vögel können mechanische Arbeit in einer Frequenz von bis zu 250 Hertz verrichten. Das bedeutet, dass sie die verschiedenen Tonelemente ihrer Lieder 250-mal pro Sekunde variieren können. Ähnliche schnelle Muskelbewegungen wurden bisher nur bei den geräuscherzeugenden Schwanzmuskeln der Klapperschlange, bei den Schwimmblasen einiger Fische und im Stimmkopf der Lachtaube beobachtet. Die Forscher suchen nun nach weiteren Belegen für die Vermutung, dass die superschnellen Muskeln bei allen Singvögeln vorkommen.

Die Quelle: Der Spiegel

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